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Die Entgeltumwandlung ist eine vom Staat geförderte Form der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) in Deutschland. Das bedeutet, dass jeder Arbeitnehmer nach  §1a BetrAVG das Recht auf die Umwandlung eines Teils seines vereinbarten Bruttoentgelts hat, wenn er diese für betrieblichen Altersvorsorge (bAV) verwendet.

Der Beitrag belief sich dabei maximal auf vier Prozent, der für das jeweilige Kalenderjahr geltenden Beitragsbemessungsgrenze.

Diese Grenze erhöht sich aber durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz von 4 Prozent auf 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze. Dabei bleiben die Beiträge steuerfrei während der Sparphase, Sozialabgabenfrei bleiben die Beiträge jedoch weiterhin nur bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze.

Bis jetzt hatten Arbeitgeber die Wahl, ob sie sich ab den Beiträgen beteiligen wollen oder nicht. Das wird sich durch das  Betriebsrentenstärkungsgesetz ändern.

Bei der Entgeltumwandlung bedeutet dies zukünftig für den Arbeitgeber, dass er seinen eingesparten Anteil an den Sozialversicherungen pauschal an die durchführende Versorgungseinrichtung seiner Beschäftigten weiterleiten muss.

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