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Bei der Berechnung von Sozialversicherungsbeiträgen der Arbeitnehmer wendet man einen Prozentsatz am Bruttoeinkommen an. Dies geschieht aber nur bis zu einer bestimmten Grenze,  – der Beitragsbemessungsgrenze.

Bis zu dieser Grenze wird das Arbeitsentgelt oder die Rente eines gesetzlich Versicherten für Beiträge der gesetzlichen Sozialversicherungen herangezogen. Das Gehalt darüber fließt nicht mehr in die Berechnung ein. Die Beitragsbemessungsgrenze legt die Bundesregierung unter der Berücksichtigung der Lohnentwicklung des Vorjahres jedes Jahr aufs neue fest.

Durch das neue Betriensrentenstärkungsgesetzt ändert sich der Dotierungsrahmen. Dieser Rahmen für steuerfreie Zahlungen in die bAV wird von 4 Prozent auf 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze erweitert. Dafür entfällt der bisherige steuerfreie Erhöhungsbetrag von 1.800 Euro. Sozialabgabenfrei bleiben Beiträge allerdings weiterhin nur bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze.

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